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Delfine haben eine vielseitige Lautsprache, mit der sie sich unterhalten. Dafür brauchen sie ein ausgereiftes Gehör!

Delfine können eine Menge unterschiedlichster Pfeiftöne hervorbringen. Sie  „klicken“, „knacken“ und „schnattern“ dabei. Dafür haben sie keinen Kehlkopf wie die Menschen. Die Töne entstehen in einer Art Organ am Kopf, unter der typischen Wulst über der langen Schnauze.

Anhand dieser Laute erkennen sich die Tiere unter Wasser gegenseitig auf weite Entfernungen. Außerdem orten sie damit Hindernisse oder Fischschwärme. Delfine hören ausgesprochen gut, obwohl sie gar keine Außenohren wie wir Menschen haben! Delfine nehmen Schallwellen über den Unterkiefer auf, der die Signale an ein inneres Ohr leitet.

(großer Tümmler - Foto WDCS/Rod Hurell)

Leider ist das Meer viel zu laut geworden für das sensible Ortungsorgan der Delfine!

Schiffsverkehr oder Sonargeräte, die vom Militär oder zum Auffinden von Bodenschätzen eingesetzt werden, sind ist ein Riesenproblem für zahlreiche Delfinarten!

Es gibt ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass Delfine - und übrigens auch Wale - deshalb im Meer die Orientierung verlieren und ihre Beute nicht mehr orten können.

Es gibt aber Menschen, die auch die Ohren der Delfine schützen wollen. Erfahrt mehr dazu auf unseren Seiten zu

Delfinen.

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Ohren spitzen lohnt sich
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