Anfang

Die Schwimmblase kann außerdem Schwingungen von Außen aufnehmen und weiterleiten. Zusätzlich können Fische Schalleindrücke über die Haut an den Körperseiten aufnehmen. Sie haben dafür das so genannte „Seitenlinienorgan“. Das ist ein feiner „Tastsinn“, der empfindlich auf kleinsten Druck - also auch Schalldruck - reagiert. Mehr dazu:

Piranhas

Piranhas quasseln und hören sich

Als Menschen zum ersten Mal mit sensiblem technischem Gerät ins Meer lauschten, trauten sie ihren Ohren nicht: im Meer wird gequatscht, gepupst, geknurrt und gebellt.

Die meisten Fische, auch die Piranhas, erzeugen diese Geräusche mit ihrer Schwimmblase. Die mit Luft gefüllte Blase wird dafür von einem kräftigen Muskel in Schwingung versetzt. So entstehen knurrende oder bellende Geräusche. Piranhas hören ihr eigenes Gequatsche auch. Kleine Knöchelchen (der „Webersche Apparat“) verbinden die Schwimmblase mit dem Innenohr und übertragen die Schwingungen.

Ende
Ohren spitzen lohnt sich
 -> 
Home ->  Lexikon ->  Hören und Sprechen ->  Das tierische Gehör