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Was ist zu laut? Unser Innenohr erleidet Schaden, wenn wir ständig einem Lärm von 85 dB (A) ausgesetzt sind. Bei 120 dB (A) spricht man von der „Schmerzgrenze“: Diese Lautstärke schadet unserem Gehör auf jeden Fall, auch dann schon, wenn wir sie nur kurz hören. Lärmmessungen in Klassenräumen - wo „normale“ 55 dB (A) für die geistige Tätigkeiten dringend empfohlen sind - ergeben nicht selten einen Lärmpegel von 70, 75 und mehr dB (A). Wenn Unruhe herrscht und die Klasse durcheinander ruft, wird es noch einmal lauter. Also ist es in Klassenräumen oft zu laut, um zu lernen!

Was ist viel zu laut? Eine Diskothek, in der ein Schalldruck von 105 dB (A) herrscht, ist für unser Ohr 100.000 Mal (einhunderttausend Mal!) lauter als eine Schallumgebung mit einem Schalldruck von 25 dB (A), zum Beispiel leises Blätterrauschen. Das ist Lärm! Musik über einen Kopfhörer kann bei einem MP3-Player  — voll aufgedreht — mit bis zu 110 dB (A) auf deine Ohren treffen! Das bedeutet, dein Gehör nimmt dann mit Sicherheit Schaden — ein Schaden, der bleibt. Das Tückische bei Hörschädigungen ist, dass sie meist langsam und unbemerkt verlaufen. Die Auswirkungen treten oft erst auf, wenn man älter wird. Mehr über Gefahren durch zu lautes Hören über Kopfhörer erfahrst du hier

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Ohren spitzen lohnt sich
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